Sporthelfer*in werden – mach mit!

Du hast Spaß an Sport und Bewegung? Du arbeitest gerne mit anderen zusammen und möchtest eigene Ideen einbringen?

Dann werde Sporthelfer*in!

Als Sporthelfer*in unterstützt du dabei, Sport- und Bewegungsangebote für andere Kinder und Jugendliche zu gestalten. Dabei bist du nicht nur dabei, sondern kannst selbst aktiv werden, Verantwortung übernehmen und eigene Ideen ausprobieren.

Was machen Sporthelfer*innen?

Als Sporthelfer*in kannst du zum Beispiel:

  • Spiele und Übungen erklären und anleiten,
  • bei Sport-AGs oder Pausenangeboten mithelfen,
  • Sportfeste, Aktionstage und andere Veranstaltungen unterstützen,
  • eigene Ideen für Sport- und Bewegungsangebote einbringen,
  • jüngere Kinder beim Sport begleiten und motivieren,
  • Übungsleiter*innen im Sportverein unterstützen.

Dabei bist du nicht auf dich allein gestellt. Lehrkräfte, Übungsleiter*innen und andere erfahrene Personen begleiten dich und helfen dir dabei, Schritt für Schritt mehr Verantwortung zu übernehmen.

Was lernst du in der Ausbildung?

Natürlich wird in der Sporthelfer*innen-Ausbildung nicht nur geredet – du probierst vieles selbst aus.

Du lernst unter anderem:

Spiele & Bewegung
Wie plane ich Spiele und Übungen und wie erkläre ich sie einer Gruppe?

Gruppen anleiten
Wie trete ich sicher vor einer Gruppe auf und motiviere andere?

Eigene Ideen entwickeln
Wie kann ich Sportangebote mitgestalten und meine eigenen Ideen einbringen?

Verantwortung übernehmen
Was muss ich beachten, wenn ich mit Kindern und Jugendlichen arbeite?

Sicherheit
Was gehört zu Sicherheit, Aufsicht und Erster Hilfe?

Und vor allem: Du bekommst viele Möglichkeiten, selbst auszuprobieren, anzuleiten und Erfahrungen zu sammeln.

Was bringt dir die Ausbildung?

Sporthelfer*in zu sein bedeutet nicht nur, anderen beim Sport zu helfen. Du kannst dabei auch selbst eine Menge lernen.

Du kannst:

  • selbstbewusster vor Gruppen auftreten,
  • Verantwortung übernehmen,
  • lernen, im Team zu arbeiten,
  • eigene Ideen umsetzen,
  • Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sammeln,
  • dich in deiner Schule oder deinem Sportverein engagieren und
  • den Grundstein für weitere Ausbildungen im Sport legen.

Und ganz nebenbei lernst du viele neue Spiele, Übungen und Sportideen kennen.

Wer kann Sporthelfer*in werden?

Die Sporthelfer*innen-Ausbildung richtet sich an sportinteressierte Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren.

Du musst dafür kein Leistungssportler und keine Leistungssportlerin sein.

Viel wichtiger ist, dass du:

  • Spaß an Sport und Bewegung hast,
  • gerne mit anderen Menschen zusammen bist,
  • zuverlässig bist,
  • Lust hast, Neues zu lernen und
  • bereit bist, ein bisschen Verantwortung zu übernehmen.

Wie werde ich Sporthelfer*in?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Ausbildung zu machen.

Sporthelfer*in an deiner Schule

Viele weiterführende Schulen bieten die Sporthelfer*innen-I-Ausbildung direkt in der Schule an.

Frag einfach bei deiner Sportlehrkraft nach:

„Gibt es an unserer Schule eine Sporthelfer*innen-Ausbildung?“

Wenn deine Schule die Ausbildung anbietet, bekommst du dort alle Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf.

Sporthelfer*in im Sportverein

Auch über den organisierten Sport kannst du an einer Sporthelfer*innen-Ausbildung teilnehmen.

Sprich deine Trainerinnen oder Übungsleiterinnen im Verein an oder informiere dich über aktuelle Ausbildungsangebote.

Sporthelfer*in I – und was kommt danach?

Mit deiner ersten Ausbildung muss noch lange nicht Schluss sein.

Nach Sporthelfer*in I kannst du dich weiterqualifizieren und Sporthelfer*in II machen.

Damit sammelst du noch mehr Wissen und praktische Erfahrung. Die Sporthelferinnen-Ausbildung kann außerdem dein Einstieg in weitere Qualifizierungen im organisierten Sport sein – zum Beispiel auf dem Weg zur **Übungsleiterinnen-C-Lizenz**.

So kann aus deinem ersten Engagement als Sporthelfer*in später noch viel mehr werden.

Wo kannst du dich als Sporthelfer*in engagieren?

Deine Fähigkeiten kannst du an vielen Stellen einsetzen, zum Beispiel:

in deiner Schule

  • bei Sport- und Bewegungsangeboten in den Pausen,
  • in Sport-AGs,
  • im Ganztag,
  • bei Sportfesten oder Projekttagen.

in deinem Sportverein

  • beim Kinder- und Jugendtraining,
  • bei Ferien- und Freizeitangeboten,
  • bei Veranstaltungen und Aktionstagen,
  • als Unterstützung für Trainerinnen und Übungsleiterinnen.

Vielleicht entdeckst du dabei sogar, dass dir das Anleiten von Gruppen richtig Spaß macht.

Bereit, Sporthelfer*in zu werden?

Du hast Lust, nicht nur mitzumachen, sondern selbst etwas zu bewegen?

Dann sprich deine Sportlehrkraft oder deinen Sportverein an.

Du weißt nicht, wo du anfangen sollst oder ob es in deiner Nähe eine Sporthelfer*innen-Ausbildung gibt?

Dann melde dich bei uns!

Die Sportjugend im Kreissportbund Recklinghausen hilft dir gerne weiter und zeigt dir, welche Möglichkeiten es für dich gibt.

Dein Sport. Deine Ideen. Dein Einsatz.

Werde Sporthelfer*in und gestalte Sport für andere mit!

Moritz Westermann

Referent für Jugendsport