KSB Recklinghausen unterstützt Bürgerentscheid zur Olympia-Bewerbung KölnRheinRuhr

Der Kreissportbund Recklinghausen spricht sich klar für die Durchführung eines Bürgerentscheids zur gemeinsamen Bewerbung der Städte Recklinghausen und Herten für die Olympischen und Paralympischen Spiele in der Region KölnRheinRuhr aus. Hintergrund ist die Entscheidung des Rates der Stadt Herten vom 28. Januar 2026, zunächst keinen Bürgerentscheid durchzuführen.

Aus Sicht des organisierten Sports im Kreis Recklinghausen stellt ein Bürgerentscheid eine große Chance dar, die regionale Sportlandschaft nachhaltig aufzuwerten. Insbesondere die Halde Hoheward bietet als potenzieller Austragungsort für Mountainbike-Wettbewerbe ideale Voraussetzungen und wird bereits heute intensiv von Sportlerinnen und Sportlern aus Herten, dem Kreisgebiet sowie aus umliegenden Kommunen genutzt.

Ein möglicher olympischer Austragungsort würde nicht nur den Leistungs- und Breitensport stärken, sondern auch die überregionale Wahrnehmung der Region erhöhen. Darüber hinaus könnten positive Effekte für den Tourismus sowie zusätzliche Arbeitsplätze – sowohl in der Planungsphase als auch während der Durchführung der Wettbewerbe – entstehen.

Der Kreissportbund Recklinghausen begrüßt daher ausdrücklich den Antrag mehrerer Ratsfraktionen (CDU, TOP, FDP/FP und Bündnis 90/Die Grünen), einen Bürgerentscheid nach § 26 Abs. 1 GO NRW am 19. April 2026 durchzuführen. Die Entscheidung des Rates der Stadt Recklinghausen, den Weg für einen Bürgerentscheid und eine gemeinsame Bewerbung freizumachen, wird dabei ausdrücklich unterstützt.

Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ setzt sich der Kreissportbund Recklinghausen gemeinsam mit seinen Vereinen dafür ein, die Chance auf Olympische und Paralympische Spiele in der Region KölnRheinRuhr für die Jahre 2036, 2040 oder 2044 aktiv mitzugestalten.


Hier findet ihr die komplette Stellungnahme des Kreissportbundes Recklinghausen e.V. zum Bürgerentscheid.